Anwendungsgebiete

Der Elektronenstrahl, als universelles Werkzeug zur Bearbeitung metallischer Werkstoffe beim Schweißen, Oberflächenbehandeln und Bohren, kommt seit vielen Jahren in der Industrie zum Einsatz. Das Verhalten des Elektronenstrahls beim Eindringen in den Werkstoff gehört zum bedeutungsvollsten, aber auch zum schwierigsten Teil der Elektronenstrahltechnik.

Basisinformationen zu den verschiedenen Bereichen der EB-Technik

Das Elektronenstrahlschweißen wird zum Verbinden metallischer Werkstoffe bei üblichen Schweißnahttiefen eingesetzt. Die sehr schlanke Nahtform mit ihren schmalen Wärmeeinflusszonen minimiert den Energieeintrag und Verzug im Gesamtbauteil drastisch.

Mit der lokalen Oberflächenmodifikation (Randschichtbehandlung) können in ausgewählten Bereichen auf der Oberfläche von metallischen Bauteilen veränderte Eigenschaften durch verschiedene Prozesse (Härten, Umschmelzen, Konturieren etc.) erzeugt werden.

Der Bohr-Tiefeneffekt/fliegendes Bohren ist dank der Grundeigenschaften der Elektronenstrahltechnologie hoch reproduzierbar und extrem schnell (3000 Löcher p/s) in alle metallischen Werkstoffe.

Das EB-Schweißen an Atmosphäre wird in Deutschland zur Zeit hauptsächlich zum Schweißen von Aluminium eingesetzt, z. B. für Cockpitquerträger aus Aluminium.

Auszug beispielhafter Werkstoffkombinationen

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